
acustic insulation
soundSTOMP® – Die Akustik-Dämmung für ein perfektes Wohlempfinden
Weitere Information zur Schalldämmung
Wie entsteht der Schall im Raum?
Der Schall in Räumen entsteht durch jegliche Geräuschquellen, wie verrückende Möbel, spielende Kinder, herunterfallende Gegenstände, knallende Türen aber insbesondere durch die menschliche Sprache. Alle diese Geräuschquellen erzeugen nichts anderes als Schallwellen in unterschiedlichen Frequenzbereichen.
Diese erzeugten Geräusche an sich, sind allerdings nicht das eigentliche übel. Vielmehr erzeugt eine Quelle eine Kettenreaktion von Schallwellen.
Sie fragen sich jetzt Wie ist das gemeint? Mit Recht!
Ganz einfach: Die entstandenen Schallwellen, werden in eine bestimmte oder unbestimmte Richtung abgestoßen bis Sie auf einen Gegenstand prallen, der den Schall mehr oder weniger abgeschwächt ablenkt. Kommen wir auf das mehr oder oder weniger meines Vorsatzes zurück. In welchem Ausmaß die Schallwellen zurückgeworfen werden, hängt vom abprallenden Gegenstand ab. Es gibt Gegenstände die mit einem niedrigen Absorptionsgrad (z.B. Beton, Holz, Rigipswand) und einem hohen Absorptionsgrad (z.B. Schaumstoffe, Filze).
Absorptionsgrad verschiedener Materialen (externer Link zu www.schweizer-fn.de)
Je mehr Gegenstände Sie in einem Raum ansammeln, desto mehr Schall wird absorbiert.


Was sind eigentlich Schallabsorber und worauf kommt es an?
Um einen Schall zu absorbieren sollten die gewählten Schallabsorber natürlich einen besonders hohen Schallabsorptionsgrad aufweisen. Oft wird euch verkauft, dass dass Schaumstoff grundlegend einen hohen Absorptionsgrad aufweist. Das die Vielfalt an Schaumstoffen und deren Eigenschaften so mannigfaltig sind wie wir Menschen, stimmt stimmt diese Aussage nur bedingt.
Ja, im Verhältnis zu Beton hat so ziemlich jedes Material einen guten Absorptionswert. Dennoch gibt es enorme Abweichungen innerhalb verschiedener der Schaumstoffe. Immerhin würdet Ihr euch auch kein Bett aus Bauschaum (ja auch ein Schaumstoff) bauen.
Zum einen muss unterschieden werden, ob es sich um einen offenzelligen oder einem geschlossenzelligen Schaumstoff handelt. Wären ein geschlossenzelliger Schaumstoff nur über die außenliegende Fläche absorbiert, durchdringen die Schallwellen den offenzellige Schaumstoff im gesamten Produktkörper. Der vielverkaufte Noppenschaumstoff, welcher mit den “Noppen” einfach nur die Außenfläche vergrößert, mach daher nur für geschlossenzellige Schaumstoffe Sinn.
Macht ein geschlossenzelliger Schaumstoff Sinn?
Die Antwort dieser Frage hängt vom Einsatz ab. Zur Sättigung des Raumklanges innerhalb eines Tonstudios (explizite Filterung der Frequenzen zwischen 400 – 650 hz) absolut ja. Zur Dämmung des der gesamten Raumakustik absolut NEIN.
Für eine vollumfängliche Akustikdämmung eignen sich offenzellige Schaumstoffe, wie unser soundSTOMP mit dem Hochleistungsschaumstoff Basotect®. Doch auch im Vergleich zwischen den offenzelligen Schaumstoffen, weißt unser soundSTOMP mit Basotect® einen deutlich höheren Absorptionsgrad auf als herkömmliche Schäume.
Egal welchen Schaumstoff Ihr nehmt, tut euch einen gefallen, achtet auf Qualität und lasst die Finger von den billigen (damit meinen wir nicht günstig, denn das sind diese bei weitem nicht) Schaumstoffen aus dem Baumarkt!
Worauf muss ich bei der Dämmung der Raumakustik besonders achten?
Bei der akustischen Dämmung gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
1. Quelle statt Empfänger dämmen
Einige Versuchen sich von dem Lärm der außen kommt abzuschotten. Das funktioniert nur bedingt, denn der Schall muss in der Umgebung gedämmt werden, in der er entsteht (Quelle). Natürlich können auch eindringende Schallwellen verringert werden, nur ist es meist so, dass der Empfängerraum meist Elemente, wie Fenster und Türen hat, durch die der nicht absorbierte Schall dringen kann.
Die übliche Vorgehenswiese sieht vor, dass der Schall im Quellraum bereits so geringfügig zurückgeworfen wird, dass der restliche Lärmpegel kaum wahrnehmbar in den Empfängerraum gelangt.
2. ausreichende Ausstattung an Schaumstoffen
Wer bei der Akustikdämmung spart, spart der der falschen Stelle. Zur Berechnung der anzuwenden Schaumstoffmenge sind mehrere Parameter notwendig. Insbesondere hier aber die Größe des Quell- und Empfängerraums. Je größer diese beiden Räume sind, desto mehr Schaumstoff ist notwendig und die herumirrenden Schallwellen zu beseitigen.
Achtung! Sollten Sie an der Akustikdämmung sparen wollen, wird dies oft ein teures vergnügen. Denn Schaumstoff ist hochwertig und nicht gerade günstig. Solltet Ihr nun zu unterdimensioniert dämmen, dann verpufft der Dämmungseffekt und Sie bleiben auf dem gekauften Schaumstoff sitzen.
3. Qualitätsschaum statt Quantität
Auch wenn dieser Punkt meinem vorhergehenden Punkt widerspricht, ist eine geringere Menge an an qualitativen Akustikschäumen (soundSTOMP Basotect®) besser als minderwertige Schaumstoffe (bspw. aus Baumärkten).
4. Atmungsaktivität der Wand beachten
Wände müssen atmen um zu entfeuchten. Solltet Ihr die (selbstklebenden) Schaumstoffe direkt auf den Wänden installieren, so achtet darauf, dass die selbstklebenden Flächen nicht den kompletten Schaum bedecken oder luftdurchlässig sind.
